Globale Karrieregestaltung

Wir entwickeln Karrieren

Am liebsten arbeiten wir mit Menschen, die Dynamik und Veränderung schätzen, neue Aufgaben als Chance sehen und auf der Karriereleiter kein Schwindelgefühl entwickeln.

Dresden, Sachsen. Zielstrebigkeit war noch nie Mandys Problem. Nach ihrem Abitur absolvierte Mandy zunächst eine Ausbildung. Schon nach kurzer Zeit stellte sie fest, dass ihr die Kernthemen dieses Berufes nicht annähernd so interessant erschienen wie die Einführung der neuen Betriebssoftware. Ein Glück – ihr Ausbilder erkannte das Dilemma und nutzte ihre Talente für dieses Projekt. Gut für beide, denn Mandy blieb und machte  ihren Abschluss wie geplant während sie gleichzeitig ihr Interesse für  IT Themen ausbauen konnte.

Mit dem Ziel, ihre Ausbildung in Richtung IT zu entwickeln, begann sie 2006 ihr Studium zur Dipl.-Wirtschaftsinformatikerin an der Technischen Universität Dresden, während sie parallel Praxiserfahrung in einem Pharmaunternehmen sammelte, das ihr später auch den Berufseinstieg ermöglichte.

Ihr Diplom erwarb sie mit einer Abschlussarbeit zum Thema „Entwicklung eines Data Ware- house für den Hochschulbereich“ als eine von vier jungen Frauen in einem Studiengang mit insgesamt 74 Absolventen, bevor sie im Rahmen ihrer ersten Anstellung bei der Gestaltung der IT-Prozesse in einem Pharmaunternehmen mitwirkte.

Als ihr Arbeitgeber ankündigte, die Niederlassung nach Ulm zu verlegen, verzichtete Mandy aus familiären Gründen auf einen Umzug. IT-Experten waren rar, und Mandy suchte nach einer neuen Herausforderung in ihrer beruflichen Laufbahn. Über persönliche Kontakte erfuhr sie von einer Gruppenleiterfunktion in der IT von AB Elektronik.

Lokale Verantwortung:
AB Elektronik Sachsen bot genau das, worauf Mandy sich während der vergangenen Jahre vorbereitet hatte: professionelle Strukturen, ein operatives Geschäft, eine hohe Flexibilität und vor allem ein erfahrenes, vier Personen starkes Team, für das sie im Rahmen einer Nachfolgeregelung Anfang 2011 die Teamleitung übernahm.

Mandy: „Ich hatte anfangs schon Respekt vor der Aufgabe, die mich erwartete. Es gab nur wenige weibliche Führungskräfte in der IT, und jedes Teammitglied verfügte über tiefes Fachwissen. Mein Start wurde obendrein begleitet von vielen, nicht planbaren Störungen. Diese reichten von Strom-und Internetausfall bis hin zu Serverproblemen. Aber das war auch eine Chance. Wir wurden als Team sehr schnell auf die Probe gestellt. Heute muss ich schmunzeln über die Anfangszeit mit allen Feuerwehreinsätzen. Aber ein Glück: Wir arbeiteten diese kritischen Situationen sehr effektiv ab und wuchsen zusammen.“

Young Professionals sind bei AB Elektronik richtig, wenn Sie neugierig sowie fachlich gut drauf sind und dafür brennen, unsere Projekte erfolgreich ins Ziel zu bringen.

Die internationale Konzernstruktur ermöglicht Karriereschritte in globale Teams.

Parallel zu den erfolgreichen lokalen Bemühungen errichtete der damalige Mutterkonzern 2012 eine neue IT-Struktur. Der Fokus lag auf der Konsolidierung von Strukturen und übergreifenden Prozessen sowie auf der Standardisierung der Hard- und Software. Fachlich zugeordnete IT-Teams sollten rund um den Globus in der Lage sein, in einheitlicher Systemumgebung akute Probleme zu lösen und den Zeitunterschied zwischen den Werken produktiv zu nutzen. Auch Zukunftsstrategien würden in diesen Fachgruppen künftig einheitlich und standardisiert umgesetzt werden.

Mandy: „Ich wurde neugierig. Wir hatten in Klingenberg schon viel in dieser Richtung getan, und ich war überzeugt davon, dass diese neue Struktur und Zielsetzung gut und notwendig seien. Doch sollte ich mich auf diese Position bewerben? Am Ende waren es meine Teammitglieder, die mir Mut machten, und wenige Wochen und einige Auswahlverfahren später war ich Leiterin der IT Service Teams EU Mainland“, erinnert sich Mandy.

Der nächste Schritt: Verantwortung für das IT Team EU Mainland

„Das neue Team umfasste 20 Personen,“ erinnert sich Mandy, „ und gleichzeitig mit den Regionalleitern für USA und Asien begannen wir mit dem Profiling unserer Teams. Entsprechend der fachlichen Expertise und den individuellen Neigungen formten wir globale virtuelle Support-Teams und coachten die Fachgruppenleiter. Eine Zeit, die uns allen viel abforderte, denn über Jahre gewachsene lokale Teams wurden neu organisiert. Für unsere Division stand gleichzeitig der Aufbau des neuen Werkes in Rumänien an, das ein hohes Maß an ganz reeller IT-Dienstleistung erforderte.

Dieser Karriereschritt war anspruchsvoll und zugleich eine willkommene Herausforderung. Konzernstrukturen eröffnen die Möglichkeit, einen lokalen Arbeitsplatz mit weiteren Karrieremöglichkeiten zu verknüpfen. Der Rückhalt in unserer Teamstruktur hat mir Mut gemacht, diesen Schritt zu gehen, und heute bin ich froh, dass ich diese Europa-Position angetreten habe. Dieser Schritt hat mir eine persönliche Weiterentwicklung ermöglicht, die mir in meiner heutigen Rolle hilft.“

Moderne Strukturen und Flache Hierarchien
Offen für neue Herausforderungen – damit Potenzial zur Exzellenz reifen kann: Eine berufliche Karriere basiert auf Zielen, die man sich steckt, und Chancen, die sich entwickeln.

Wir schätzen Zielstrebigkeit und Mut.

Gemeinsam entwickeln wir daraus Ihre Karriere.

Die nächste Herausforderung ergab sich 2017. Die Sensing and Control Sparte wurde von AVX übernommen, einem, einen der weltweit führenden Elektronikhersteller mit Sitz in den USA. Systemübergaben und die Integration in die neue Muttergesellschaft forderten die fachliche Expertise der IT-Teams in besonderer Weise, und erneut bewährten sich die eingespielte Zusammenarbeit und die zentrale Führung.

Sie haben den nächsten Schritt immer im Auge?

Super! Manchmal kommt er schneller, als man denkt, und wir freuen uns, wenn unsere Teammitglieder sich neuen Herausforderungen mutig stellen.

2019 wurde es dann endgültig global und die Veränderungen nochmals deutlich umfangreicher: AVX entschloss sich, nach anspruchsvollen und erfolgreichen Migrationen der vergangenen Monate, den Konzern mit über 10.000 Mitarbeitern weltweit in IT-Bereiche mit prozessrelevanten Schwerpunkten aufzuteilen. Mandy Günzel wurde als Global IT Operations Manager nominiert und ein wesentlich größeres Team unter ihrer Leitung zunächst zusammengeführt. Nach Abschluss dieser Phase wurden künftig zentrale Hard- und Softwarevorgaben sowie IT-Serviceprozesse entwickelt und gesteuert, um die Effektivität der Operationsbereiche in den weltweiten Unternehmen von AVX zu optimieren.

Mandy:  „Angst? Nein. Auch diesmal wäre Respekt zutreffender! Das Team ist mehr als dreimal so groß, und die globalen Standorte von AVX sind ein deutlich weiteres Feld als vorher. Aber ich durfte in den vergangenen Jahren Erfahrungen sammeln, Fehler machen und Gestaltungsspielraum nutzen. In dieser Zeit habe ich viele Menschen und andere Kulturen kennengelernt und meinen ganz persönlichen Weg gehen können. Ich werde nun noch deutlich öfter reisen als früher, aber dieser Schritt fällt in eine Zeit, in der meine Tochter fast erwachsen ist, und sie unterstützt meine Pläne. Darüber bin ich sehr froh und wünsche jungen Leuten bei ihrem Werdegang das nötige Quäntchen Mut, ausreichend Ehrgeiz und vor allem einen Arbeitgeber, der all dies ermöglicht!“

Wir bieten Raum für Ihre Karriere

Unsere globale Struktur, flachen Hierarchien und ein dynamischer Markt bieten viele Impulse für die persönliche Entwicklung und eine internationale Karriere. Wir freuen uns, dass Teammitglieder wie Mandy ihre Karriere gemeinsam mit uns gestalten und wünschen ihr und ihrem Team alles Gute für diese neue, spannende Herausforderung!

Drucksensoren für hybrid-elektrischen Fahrzeuge

Neues Dichtungskonzept bietet hohe Sicherheit und Langzeitstabilität

Ein spezieller Sensoraufbau für den Einsatz am Kraftstofftank von hybrid-elektrischen Fahrzeugen ist die neueste Entwicklung der Spezialisten für keramische Druckmesszellen von AB Elektronik Sachsen GmbH. Besonders dicht mit einer sehr hohen Messgenauigkeit über Lebensdauer, unterstützt der neue Drucksensor passgenau das spezifische und anspruchsvolle Anforderungsprofil moderner hybrid-elektrischer Fahrzeuge.

Das Herzstück des Drucksensors ist eine voll-keramischen Druckmesszelle mit integriertem Druckanschluss. Der Sensor ist in einem kompakten zweiteiligen Gehäuse montiert. Neben der Druckmesszelle befinden sich hier die Leiterplatte zur Signalaufbereitung und der elektrische Anschluss. 

Die Abdichtung  gegen die Einbaustelle kann je nach Medien- und Dichtheitsanforderungen alternativ mit einem oder zwei O-Ringen erfolgen.  Denkbar wäre auch eine Kombination von verschiedenen O-Ring-Materialien um gleichzeitig kompatibel zu verschiedenen Medien oder Aggregatszuständen zu sein. Durch eine optimale Raumausnutzung baut dieser neue Drucksensor nur geringfügig höher als ein MEMS-Drucksensor für einen vergleichbaren Druckbereich.

Die Keramikbearbeitung im eigenen Haus ermöglicht eine schnelle und flexible Auslegung des Druckanschlusses hinsichtlich Durchmesser und Dichtkonzept, zur  individuellen Anpassung an  die Kundenanforderungen. Die vorzugsweise digitale Schnittstelle kann in ihrer Auslegung ebenfalls schnell variiert werden.

“Damit erschließt sich für die Sensoren dieser Bauart ein sehr weites Feld von Anwendungen im anspruchsvollen Niederdruckbereich” sagt Frank Rothe, Spezialist für Druck-, Temperatur- und Flüssigkeits-Qualitätssensoren bei AB Elektronik Sachsen GmbH.

» Technische Details finden Sie den Fast Fact Sheets

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