AB Elektronik Sachsen GmbH: Georg Schafrath verabschiedet sich und übernimmt zum 1. April die Geschäftsführung in Salzburg

Ein Abschied, der zum 1. April 2020 offiziell wird. Zu diesem Termin wird Georg Schafrath die Rolle des Geschäftsführers für AB Mikroelektronik in Salzburg übernehmen, die ebenfalls ein Unternehmen der AVX Sensing and Control Division ist. Die Geschäfte der AB Elektronik Sachsen GmbH werden interimistisch von den langjährigen Werkleitungsmitgliedern Aldo Bojarski, Leiter Entwicklung am Standort Klingenberg, sowie von Lars Warnecke, Divisionsleiter Finanzen der Sensing and Control Division, geführt.

Ursprünglich im Rahmen einer Betriebsversammlung geplant, fiel der Abschied nun im Zeichen der Corona-Präventionen in einen deutlich kleineren Rahmen. Doch Georg Schafrath fand sehr persönliche Worte für Belegschaft und Führungsmannschaft, die ihm seit 2017 mit uneingeschränkter Loyalität den Rücken gestärkt haben. Als Mitglied des Aufsichtsrates bleibt er auch künftig mit dem Werk verbunden.

Seine Rolle als Geschäftsführer der AB Mikroelektronik GmbH tritt Georg Schafrath mit optimistischem Weitblick an. „AB Mikroelektronik steht mit den Produktlinien Power Module und LED-Technologien für innovative Automotive-Technologien, hohe Applikationstiefe und kundenspezifische Entwicklungen. Wir produzieren weltweit an den globalen Standorten der AVX-Gruppe. Gemeinsam mit dem lokalen Team bauen wir unsere Stärken weiter aus.“

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AB Elektronik: Rotorpositionssensor für Elektromotoren

Induktiver SPINpad Rotorpositionssensor von AB Elektronik optimiert die Effizienz von Elektromotoren

Das Thema ist hochaktuell: Diskussionen um alternative Antriebskonzepte und nochmals gesenkte Flottengrenzwerte (Grenzwert 2020: 95g CO2/km) erfordern Lösungen. Hier gilt der Elektromotor als die Alternative mit der kurzfristig höchsten Effizienz bei der Optimierung des Antriebsstrangs.

In Lösungen gedacht: Der Sensor bietet eine hohe Immunität gegen Störfelder und Kostenvorteile durch einen simplifizierten Aufbau

Voraussetzung für die hohe Effizienz eines Elektromotors ist die exakte Steuerung, denn je geringer der spezifische Energieverbrauch, desto höher die Reichweite des Fahrzeugs. Eine elementare Regelgröße für die Motorsteuerung ist in diesem Zusammenhang die Position des Rotors innerhalb des Elektromotors.

Der Rotorpositionssensor von AB Elektronik basiert auf einer weiteren Evolutionsstufe der millionenfach bewährten Induktivtechnologie AUTOPAD.

Das induktive System zeichnet sich insbesondere durch seine Immunität gegenüber niederfrequenten Magnetfeldern bis 150kHz aus. Der leiterplattenbasierte Aufbau der Spulenstrukturen und der Betrieb in Resonanz erlauben den Betrieb mehrerer Sensorsysteme auf engstem Raum. Diese sind für die Anforderungen zur funktionalen Sicherheit (ISO 26262) bis zu einem maximalen Level von ASIL D ausgelegt. Die langjährige Erfahrung mit dem Einsatz der Induktivtechnologie ermöglicht ein simples Produktdesign, ausgelegt für hoch automatisierte Fertigungstechnologien. Die damit verbundenen Kostenvorteile machen das System durchweg günstiger als vergleichbare Lösungen auf dem Markt.

Für die Zukunft gemacht: Das zukunftsweisende Design des Rotorpositionssensors unterstützt die Selbstdiagnose-funktionen und ebnet den Weg für den Einsatz in autonomen Fahrzeugen.

Dies ist neuartig für das Feld der Rotorpositionssensoren, da bestehende Technologien (beispielsweise VR Resolver) rein mechanische/passive Sensoren ohne Selbstdiagnosefunktionen sind. Dies sorgt bei Ausbaustufen des autonomen Fahrens für Probleme in der Steuer-/Regelungssoftware, da diese Sensoren für potenzielle Fehlerfälle nicht ausreichend abgesichert werden können.

Je nach Anforderungen der Applikation, kann der SPINpad Sensor als 360-Grad-System aufgebaut sein, alternativ, zur Vereinfachung der Montage sowie bei großen Durchmessern, als Kreissegment. Abhängig von der Bauform der Elektromaschine ist es möglich, das System auf der Welle („Through shaft“) oder an das Wellenende („End of shaft“) auszulegen.

In Kombination mit AB Elektroniks innovativer Technologie der Direktumspritzung ist ein SPINpad Rotorpositionssensor robust gegenüber anspruchsvollen Anforderungen in der Kundenanwendung (beispielsweise: dauerhafter Betrieb bei 150 °C im Getriebeöl).

 

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